mama und mehr

I. Möller, F. v. Bodelschwingh, M. Klemperer, S. Pawils, M. Röhrbein; Mum – Mama und mehr – Begleitung von Familien von der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Lebensjahres ihres Kindes; in: A. Dorn et al (Hrsg), Die Psyche im Spiegel der Hormone, Beiträge der 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V., 2012


Mum – Mama und mehr.
Begleitung von Familien von der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Lebensjahres ihres Kindes. Ein Projekt Früher Hilfen



Darstellung des Projektes

Es gibt viele Angebote für Frühe Hilfen, aber es ist immer wieder festzustellen, dass diese von Frauen in Belastungssituationen selten wahrgenommen werden. Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der Frauen große Bereitschaft zeigen, ihr eigenes Leben zu überdenken und alles daran setzen, ihre Gesundheit und die ihrer Kinder zu verbessern (DiClemente, 2000). So können in dieser Lebensphase auch Frauen erreicht werden, die sonst kaum Angebote der Vorsorge in Anspruch nehmen. Deshalb beginnt der Kontakt zu Mum in der Schwangerschaft.

Das Projekt Mum schließt eine Lücke im Netz der bestehenden Hilfsangebote für Familien. Mum koordiniert die bestehenden Angebote Früher Hilfen, damit diese rechtzeitig gekannt und sinnvoll genutzt werden. Frauen werden mit Hilfe der bestehenden Strukturen des Wohn- und Lebensbereichs bei medizinischen, finanziellen, sozialen oder psychischen Problemen in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes unterstützt und begleitet.

Ziel des Projektes ist es, ein niedrigschwelliges psychosoziales Frühwarnsystem (Hensen, 2005) im ambulanten Bereich für Situationen der bio-psycho-sozialen Gesundheitsgefährdung der Mutter, beginnende Mutter-Kind-Interaktionsstörungen und Situationen der Kindeswohlgefährdung zu etablieren. Schwangere in belastenden Lebenslagen sollen frühzeitig identifiziert werden. Stigmatisierungen sollen vermieden werden.

Seit April 2008 bringen drei Praxen in Hamburg aus Altona und St. Pauli ihre schwangeren Patientinnen in das Projekt Mum ein.

Die Frauenärztinnen machen in der Schwangerschaft die Frau mit der Mum-Lotsin vertraut. Sie empfehlen allen Schwangeren von der 20. Schwangerschaftswoche an die Teilnahme am Projekt. Schwangere in belasteter Lebenslage werden besonders auf das Projekt Mum hingewiesen. Eine Checkliste zur Ermittlung von Belastungen (medizinischer, psychischer und sozialer Art) und Belastungsgraden (keine Belastungen, leichter, mittlerer und hoher Belastungsgrad) wurde entwickelt und findet hier ihre Anwendung. Hierbei wird unter einem hohem Belastungsgrad ein stark erhöhter Bedarf an Unterstützung verstanden, da die Mutter bereits in einer Überforderungssituation ist, die ihr soziales, seelisches oder gesundheitliches Wohl oder das ihres Kindes aktuell gefährdet.

Die Schwangere willigt schriftlich in die Begleitung durch Mum ein. Dann erhält sie eine Telefonnummer, über die sie die Mum-Lotsin täglich erreichen kann.

Die „Mum-Lotsin“ – eine pädagogische Fachkraft – stellt sich allen Schwangeren zeitnah nach deren Einwilligung telefonisch vor. Der Erst-Kontakt und in der Regel auch die weiteren Kontakte zwischen der Mutter und der Lotsin finden telefonisch statt. Die Mum-Lotsin ist für alle Schwangeren, Mütter und Familien bis zum Ende des ersten Lebensjahres für Fragen und Sorgen telefonisch erreichbar im Falle fehlender Belastungen (Komm-Struktur nach Pettinger und Rollik, 2008). Schwangere mit Belastung werden aktiv von der Mum-Lotsin begleitet (Geh-Struktur nach Pettinger und Rollik, 2008). Alle belasteten Frauen werden zu definierten Zeitpunkten (nach der Geburt, nach Beendigung der Wochenbettbetreuung durch die Hebamme, nach der Wiederaufnahme der Berufstätigkeit durch Ehemann/PartnerIn, während des ersten Wachstumsschubs des Kindes, nachdem HelferInnen nicht mehr kommen, nach Wiederaufnahme der Berufstätigkeit durch die Mutter) von der Lotsin angerufen. Das sind Zeiten, sogenannte „touch-points“, die nach bisherigem Wissensstand besonders vulnerable Phasen (Brazelton, 1992) in der Entwicklung der Mutter-Kind-Beziehung darstellen. Die Lotsin fragt bei diesen Anrufen nach dem Befinden der Mutter und des Kindes. Die Mum-Lotsin klärt bzw. definiert bestehende Probleme, berät über Institutionen und Frühe-Hilfe-Einrichtungen, die zur Problemlösung beitragen könnten. Die Lotsin bahnt direkt den ersten Kontakt zu Hilfeeinrichtungen oder organisiert aufsuchende Hilfen.

Mum-Lotsinnen, Hebammen und Frauenärztinnen tauschen sich im Rahmen von Fallbesprechungen untereinander aus. Sie organisieren regelmäßig Treffen mit den Kooperationspartnern der Frühen Hilfen im Stadtteil. So vernetzt Mum das Gesundheitssystem mit der Kinder- und Jugendhilfe.

Das Projekt „Mum – Mama und mehr“ ist ein eingetragener Verein. In den drei Praxen des Projektes arbeiten 11 ärztinnen und 6 Hebammen. Seit Anfang 2008 werden Schwangere und ihre Kinder durch das Projekt betreut (s. Abb. 1). Bis Ende 2010 begleiteten drei Lotsinnen 906 Frauen und ihre Kinder. 271 von diesen (29,9%), d.h. etwa jede dritte, waren Frauen in belasteten Lebenslagen.


Teilnehmerinnen_Projekt_Mum Abb. 1

Nach unseren bisherigen Erfahrungen und nach Durchsicht der Fallverläufe können die teilnehmenden Frauen in folgender Weise kategorisiert werden:
   1.  Frauen ohne besonderen Unterstützungsbedarf
   2.  Frauen mit viel Redebedarf, die nicht unproblematisch leben
   3.  Frauen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf
Die Frauen ohne Unterstützungsbedarf finden Mum gut, fühlen sich sicherer, haben meistens keine Fragen und rufen selten selbst an. Des weiteren gibt es Frauen der Gruppe 2, die eindeutig nach unseren Erfahrungen von Mum profitieren. Frauen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf (Gruppe 3) erhalten Hilfe, werden durch Mum erreicht und brechen den Kontakt zu den Lotsinnen selten ab (s. Evaluation).

Der Zeitbedarf der Lotsinnen für die Betreuung – von dem Zeitpunkt der Einschreibung in das Projekt bis zum 1. Geburtstag des Kindes - beträgt durchschnittlich eine Stunde pro Frau. Mehr als drei Stunden pro Frau wurden für die aktive Betreuung benötigt.
Finanziert wird das Projekt durch die beteiligten Praxen, durch Spenden und den ersten Preis der Preuschhofstiftung 2010.


Evaluation

Die Evaluation soll die Akzeptanz der Mütter für die Begleitung durch Mum überprüfen. Hierzu dienten folgende Fragestellungen:
   1.  Werden Frauen mit psychosozialen Belastungen erreicht?
   2.  Wie ist die Gruppe der Nutzerinnen, wie ist die der Frauenmit Unterstützungsbedarf
        zu charakterisieren?
   3.  Wie hoch ist die Akzeptanz des Projektes durch die Mütter?


Methode

Untersucht wurde die Stichprobe von Müttern, die durch Praxis A in den Jahren 2008 und 2009 in das Projekt eingebracht wurden. Datensätze zur Auswertung lagen von 299 bei Mum eingeschrieben Frauen der Praxis A vor. 2008 waren es 118 Frauen (davon 21 Frauen mit mittlerem bzw. hohem Belastungsgrad) und 2009 181 Frauen (davon 28 mit mittlerem bzw. hohem Belastungsgrad).

Es wurden medizinische und soziodemografische Daten und Daten zu Belastungen in der Gesamtstichprobe erhoben.

Eine Akzeptanzanalyse (Beurteilung des Projektes, der Arbeit der Lotsin, der wahrgenommenen Hilfen und der aktuellen Lebenssituation mittels „Schulnoten“) wurde anhand der Befragung von 80 Frauen erstellt. 40 Schwangere aus dem Jahr 2008 wurden mit Hilfe eines halb-standardisierten Telefoninterviews und 40 Frauen aus dem Jahr 2009 mit Hilfe eines selbst entwickelten Fragebogens um die Bewertung der Mum-Begleitung und der vermittelten Hilfen gebeten. Die Erhebung wurde im Juni 2010 abgeschlossen.



Ergebnisse

2008 und 2009 betreute Praxis A 608 Mütter (s. Abb 2) in deren Schwangerschaft. Von diesen schrieben sich 367 (53, 5%) in das Projekt ein. 6,9 % der Mütter/Schwangeren war die Teilnahme aufgrund von Umzug, Sprachschwierigkeiten u.ä. nicht möglich. 224 der teilnehmenden Frauen wiesen nach der angewendeten Checkliste keine Belastungen auf. Sie wurden passiv begleitet, d.h. sie hatten die Möglichkeit, der Lotsin zu jeder Zeit, auch an Wochenenden oder Feiertagen, über das Mum-Telefon ihr Anliegen vorzutragen.

Inanspruchnahme des Projekts Mum Abb. 2

Frauen mit psychosozialen Belastungen werden erreicht

101 Nutzerinnen von Mum wiesen Belastungen auf, d.h. sie hatten Unterstützungsbedarf. Diese Frauen, die einen Anteil von 16,6% aller Schwangeren ausmachten, wurden aktiv durch die Lotsinnen betreut. Auch diese Kontakte fanden überwiegend telefonisch statt. 8,2 % der Frauen haben trotz intensiver Empfehlung der behandelnden Frauenärztin, sich durch Mum Unterstützung zu sichern, die Teilnahme abgelehnt. 5 dieser Frauen hatten einen mittleren oder hohen Unterstützungsbedarf.
Die Belastungsbereiche der Gruppe der Frauen mit Unterstützungsbedarf, die aktiv begleitet wurden, verteilen sich folgendermaßen:
   • 31,7 % medizinische Belastungen: (Fehlbildung des Kindes, SGA, Frühgeburtsbestrebungen,
     chronische Erkrankung der Mutter u.a.)
   • 68,3 % psychische Belastungen (Psychische Erkrankung, traumatische Geburtserfahrung,
     chronische Überforderung u.a.)
   • 31,7 % sozial Belastungen (unter 20 J, fehlendes soziales Netz, Migrationshintergrund,
     Armut, Dissozialität u.a.)
   • 31,7 % Kombination von medizinischen, psychischen und sozialen Belastungen
     Das Belastungsausmaß verteilt sich in dieser Gruppe so:
   • 51,5 % leichte, vorübergehende Belastung – 52 Frauen
   • 26,7 % mittlere Belastungen, Unterstützung ist wahrscheinlich notwendig – 27 Frauen
   • 21,8 % hohe Belastung, häufig aus mehreren Belastungsbereichen,
     aktuell Unterstützung erforderlich – 22 Frauen

Nur 15 Mütter brachen im 1. LJ des Kindes den Kontakt zur Lotsin ab (s. Abb. 3). Neun dieser Frauen wiesen einen leichten Belastungsgrad auf. Ein leichter Belastungsgrad ist hierbei so definiert, dass die Frauenärztinnen/die Hebammen die Frauen so einschätzten, dass ihnen ausreichend eigene Ressourcen zur Verfügung standen, um mit den Belastungen fertig zu werden. Vier Frauen aus der Gruppe mit mittlerem Belastungsgrad und nur 2 Frauen aus der Gruppe mit hohem Belastungsgrad brachen den Kontakt zu der Lotsin ab. Die Abbrecherquote lag bei der Gruppe der aktiv betreuten insgesamt bei 14,9%. In der Gruppe der Frauen mit dem höchsten Belastungsgrad waren es nur 9,1%. Dies werten wir als einen Beleg dafür, dass Mum seine Funktion als psychosoziales Frühwarnsystem erfüllt.

Nutzerinnen des Projekts Mum mit aktiver Begleitung Abb. 3




Charakteristika der Nutzerinnen von Mum


Gesamtgruppe
N = 608
Nutzerinnen insgesamt
N=299
Nutzerinnen aktive Begleitung
N=101
Durchschnittliches Alter 32,2 J 31,7 J
Soziodemografische Merkmale
Bildungsstand Ohne Beruf 13,8% 9,9% 21,2%
B. ohne akademische Voraussetzung 42,6% 41,6% 40,9%
B. mit akademischer Voraussetzung 44,1% 48,5% 38,0%
Nicht erwerbstätig 23,4% 19,9% 36,5%
Migrationshintergrund 17,9% 17,7% 28,4%
Keine Deutschkenntnisse 6,7% 2,3% 2,0%
Geburtshilfliche Parameter
Zwillingsschwangerschaften 1,2% 1,7% 6,1%
Geburtsgewicht unter 2500g 2,1% 3,0% 9,1%
Frühgeburten vor 34.SSW 1,5% 1,1% 4,1%
Vaginal operative Geburten 5,8% 5,0% 0,0%
Kaiserschnitt 21,2% 23,7% 33,3%
Bewertung der Lebenssituation („Schulnoten“) 2,4 2,8

Tabelle 1

Schwangere und Mütter, die aktiv durch die Mum-Lotsin begleitet werden, unterscheiden sich in allen erhobenen soziodemografischen Merkmalen signifikant von den Frauen, die nur passiv begleitet werden (s. Tabelle 1). Ihre sozioökonomische Situation ist deutlich angespannter:

Etwa jede 5. Frau mit Unterstützungsbedarf hat keinen Beruf erlernt (21,2% p=.001). Mehr als jede 3. ist nicht erwerbstätig (36,5 % p=.000). Fast jede 4. ist Migrantin (28,4 % p=.006) und ihre Lebenssituation bewerten sie nur als befriedigend (2,8 p=.000). In Bezug auf die geburtshilflichen Parameter stellt sich die Situation so dar: In der Gruppe der Frauen mit Unterstützungsbedarf waren mehr Zwillingsmütter, mehr Frauen mit Frühgeburten bzw. Mütter von Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht. Und deutlich mehr Mütter entbanden durch Kaiserschnitt. In der Gruppe der Frauen mit Unterstützungsbedarf entband jede Dritte (33,3%) durch Kaiserschnitt, in der Gesamtgruppe waren es 21,2 %.

Das Projekt erfreut sich hoher Akzeptanz

Es gibt keine signifikanten Unterschiede in der Bewertung des Projektes zwischen den Teilnehmerinnen, die aktiv betreut wurden, und denjenigen ohne Unterstützungsbedarf.

Projekt insgesamt Kontakt zur Lotsin Telefonische Begleitung Hilfsangebot Wahrgenommene Hilfen
1,7 1,8 1,9 2,3 2,6
Tabelle 2

Beurteilungen mit Hilfe von Schulnoten

Die Akzeptanz von Mum – Mama und mehr ist hoch (s. Tabelle 2) und das Projekt insgesamt wird mit „gut“ bewertet (Röhrbein, 2010). „Gut“ finden die Frauen auch den Kontakt zur Lotsin, die Art der Begleitung durch Telefonate und die unterbreiteten Hilfsangebote.
Die Teilnehmerinnen zogen folgendes Resümee: mehr Unterstützung durch Mum haben nur wenige erwartet (10%), den Wunsch nach Weiterbetreuung über das erste Lebensjahr des Kindes hinaus äußerten 22,5 %.


Fazit

Mum ist in Deutschland das erste ambulante psychosoziale Frühwarnsystem mit präventiver Zielsetzung, das Kinder- und Jugendhilfe mit dem Gesundheitssektor verbindet und bereits in der Schwangerschaft beginnt.
Die Checkliste zur Erfassung der Unterstützungsbedarfe ist als Instrument geeignet. Frauen mit Belastungen werden erfasst. Vor breiterer Anwendung ist es erforderlich, das Instrument zu vereinfachen, zu standardisieren und zu validieren.

Mum stigmatisiert nicht. Es ist ein Angebot, das Frauen aller Bildungsschichten angeboten und von allen angenommen wird. Es zeichnet sich durch eine hohe Teilnehmer- und eine geringe Abbrecherquote aus. Es weist eine hohe Akzeptanz bei den Nutzerinnen auf.

Das Telefongespräch als Setting für die Arbeit der Lotsinnen hat sich bewährt. Kontakte konnten telefonisch gehalten werden. Es entspricht einem niedrigschwelligem, aufsuchenden Setting.
Bisher konnten Frauen aufgrund von Sprachproblemen häufig nicht teilnehmen. Seit Januar 2011 stehen auch spanisch- und türkischsprachige Lotsinnen zur Verfügung.

Eine Wirksamkeitsüberprüfung steht aus. Jedoch erscheint nach der Durchsicht der Fallverläufe Wirksamkeit gegeben. Das wirksame Agens ist dabei nicht zuletzt die Vermittlung von Sicherheit. „Für mich ist es gut zu wissen, dass ich jemanden fragen kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß.“ (eine Teilnehmerin).


Literatur

Brazelton, T.B. (1992). Touchpoints: Your child`s emotional and behavioral development. New York: Addison-Wesley
DiClemente, C., Dolan-Mullen,P., Windsor, R.A. (2000) The process of pregnancy smoking cessation, implications for interventions. Tobacco Control 9(3) (S.16-21)
Hensen, G. (2005). Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen – frühe Hilfen für Familien durch verbindliche Formen der Kooperation. In: Deutsches Jugendinstitut e.V. (Hrsg.), Gewalt gegen Kinder: Früh erkennen – früh helfen (S. 5-10)
Pettinger, R., Rollik, H. (2008) Familienbildung als Angebot der Jugendhilfe. Rechtliche Grundlagen – familiale Problemlage – Innovationen. (S.169 ff) Röhrbein, M. (2010). Akzeptanzanalyse eines sozialen Frühwarnsystems. Diplomarbeit im Studiengang Psychologie des Fachbereichs Psychologie der Universität Hamburg

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